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     kath. Kir­chen­ge­mein­de  
     St. Pan­kra­tius Bühl / Kilchberg
 
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Hinweis zu unseren Gottesdiensten: siehe Gottesdienste.
Die Öffnungszeitzeiten des Pfarrbüros: siehe Kontakt.
Am Dienstag, 23. April bleibt das Pfarrbüro geschlossen. In dringenden seelsorgerlichen Notfällen wenden Sie sich bitte an die St. Michael-Gemeinde, Tel.: 07071/91630.
Die folgenden Termins sind entnommen von www.se-tuebingen.de
Siehe jedoch unten die Ergänzungen des Bühler Pfarrbüros.

Terminkalender der Katholischen Kirche in Tübingen

St. Pankratius

Sonntag 28. April – 2. Sonntag der Osterzeit

Lesungen: Apg 5,12-16; Offb 1,9-11a.12-13.17-19; Evangelium: Joh 20, 19-31

10.00

Feierliche Erstkommunion

Weißer Sonntag

St. Pankratius-Kirche, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl

18.00

Dankandacht zur Erstkommunion

St. Pankratius-Kirche, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl

Montag 29. April

19.00

Gottesdienst zum Tag der Diakonin

"Macht Kirche zukunftsfähig!"

Die Hl. Katharina von Siena ließ sich von den Armen ihrer Zeit in Dienst nehmen und trug gleichzeitig durch ihr mutiges kirchenpolitisches Engagement entscheidend zur inneren Reform der Kirche bei. Seit 1998 fordert der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) an ihrem Gedenktag öffentlich den Zugang zur sakramentalen Weihe für Frauen.

2019 laden der KDFB und der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart unter dem Motto „Macht Kirche zukunftsfähig!“ gemeinsam zum Tag der Diakonin ein. Die Frage ist drängend: Welche Bedeutung hat die gerechte Beteiligung von Frauen an den Ämtern für die Zukunft der Kirche?

https://www.kdfb-drs.de/fileadmin/user_upload/DV_Stuttgart/pdf-Dateien/kdfbDiakonin2019_Flyer_web.pdf

St. MichaelSt. Michael-Kirche, Hechinger Straße 45, 72072 Tübingen

Dienstag 30. April

09.15

ÖkumeÖkumenischer Frauentreff

Wir treffen uns im Pfarrhof in Bühl und fahren mit dem Auto in den Botanischen Garten nach Tübingen zur Rhododendronblüte.

St. Pankratius Pfarrsaal, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl

Sonntag 5. Mai – 3. Sonntag der Osterzeit

Lesungen: Apg 5,27b-32.40b-41; Offb 5,1114; Evangelium: Joh 21, 1-19

10.00

Wort-Gottes-Feier

St. Pankratius-Kirche, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl

18.00

Südwestdeutscher Kammerchor

Konzert "Jubilate Deo"

Hymnen und Lobgesänge von Copland, Purcell, Matsushita, Schnittke u.a.

Antrittskonzert der neuen Dirigentin Judith Mohr

Eintritt frei - Spende erbeten

Im Anschluss laden wir herzlich zum Sektempfang ein

St. MichaelSt. Michael-Kirche, Hechinger Straße 45, 72072 Tübingen

Freitag 10. Mai

16.00–17.30

Christliche Meditation

„Wir bedürfen der Stunden, in denen wir schweigend lauschen“ (Edith Stein)

Dieser Kurs steht im Zeichen der Besinnung auf unsere westlich-spirituellen Wurzeln. Sie bekommen Einblicke in die christliche Meditationspraxis und eine Einführung in die Kontemplation mit ihren körperlichen und geistigen Aspekten. Eingeübt werden das stille Sitzen und das meditative Gehen. Vorbereitende Körper- und Atemarbeit sind dabei ebenso wichtig wie die Entwicklung einer achtsamen inneren Grundhaltung. Auf unserem Weg hinein in die Stille begleiten uns besinnliche Texte und klassisch-abendländische Musik, in der sich auf wunderbare Weise religiöses Bekenntnis und spirituelle Erfahrung vereinen.

Der Kurs richtet sich an Anfänger und Menschen mit Meditationserfahrung gleichermaßen.

Die Kurstreffen sind 9 Mal vom 10. Mai bis 26. Juli 2019 wöchentlich (außerhalb der Ferien) freitags von 16 bis 17.30 Uhr im Chorraum der St. PetrusSt. Petrus-Kirche. Die Leitung hat Jutta Wekenmann. Teilnahmebeitrag 65 Euro. Weitere Infos und Anmeldung bis 30.4. bei der keb, Tel. 07472/93802 oder www.keb-tuebingen.de

St. PetrusSt. Petrus-Kirche, Neuhaldenstraße 16, 72074 Tübingen

Sonntag 12. Mai – 4. Sonntag der Osterzeit

Lesungen: Apg 13,14-43b-52; Offb 7,9.14b17; Evangelium: Joh 10, 27-30

09.00

Eucharistiefeier

St. Pankratius-Kirche, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl

Montag 13. Mai

19.00

Treffen Freundeskreis Asyl

St. Pankratius Pfarrsaal, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl

Donnerstag 16. Mai

20.00

Sitzung Kirchengemeinderat

St. Pankratius Pfarrsaal, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl

Samstag 18. Mai

15.00

Kräuterwanderung Frauenbund

Wir laufen ca. 1 Stunde am Neckar entlang. Der Weg ist gut begehbar, für jüngere Eltern mit Für KinderKinderwagen, ebenso für ältere Personen.

Nach der aufschlussreichen Kräuterkunde erwartet die Teilnehmer*innen ein Lagerfeuer auf der Wiese von Hönle. Es gibt selbst hergestellte Kräuterbutter mit Baguette, auch Getränke sind vorhanden. Die Wurst für das Lagerfeuer sollte selbst mitgebracht werden.

Treffpunkt Musikerheim Bühl

Sonntag 19. Mai – 5. Sonntag der Osterzeit

Lesungen: Apg 14,21b-27; Offb 21,1-5a; Evangelium: Joh 13,31-33a.34-35

09.00

Eucharistiefeier

St. Pankratius-Kirche, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl

11.00

ÖkumeÖkumenischer Für KinderKindergottesdienst

Martinskirche Kilchberg

Montag 20. Mai

18.00

Maiandacht Frauenbund

Auch dieses Jahr wollen wir mit dem Frauenbund Kiebingen eine Maiandacht abhalten.

Um dem Abend einen gemütlichen Ausklang zu geben, treffen wir uns nach der Andacht im Biergarten in Bühl.

St. Pankratius-Kirche, Pfarrhof 8, 72072 Tübingen-Bühl



Ökumenischer Frauentreff

Wir treffen uns am Dienstag, 30. April 2019 um 9.15 Uhr im Pfarrhof in Bühl und fahren mit dem Auto in den Botanischen Garten nach Tübingen zur Rhododendronblüte.

Nachruf für Gisela Geiger

Gisela Geiger Die katholische Kirchengemeinde St. Pankratius trauert um Gisela Geiger, die am 03.04.2019 nach langer, schwerer Krankheit zuhause verstarb. Gisela Geiger wurde 1938 geboren und wuchs als zweites von 5 Kindern der Eheleute Anton und Notburga Hönle im Pfarrhof in unmittelbarer Nähe zur St. Pankratius-Kirche auf. Ihre Kindheit und Jugend waren geprägt von schwierigsten Umständen: Kriegsbedrohung, eine lebensgefährliche Rheumaerkrankung und der frühe Verlust des Vaters waren einschneidende Erlebnisse. Gleichermaßen erfuhr Gisela aber auch den Zusammenhalt in ihrer vom christlichen Glauben geprägten Familie und Verwandtschaft und wurde als fröhliches, lebendiges Kind beschrieben, das große Freude am Singen hatte. Als ihre älteste Schwester Margrit (Sr. M. Helga) ins Kloster eintrat, war sie die Älteste im Haus und musste die Mutter nun im besonderen Maße im Haushalt und v.a. in der Landwirtschaft unterstützen.

1961 heiratete sie Edmund Geiger und gründete eine eigene Familie, mit der sie bis zu ihrem Tod im elterlichen Haus im Pfarrhof lebte.

Von 1994 bis 2013 – also fast 20 Jahre - war Gisela Geiger Mesnerin in St. Pankratius. Hier konnte sie viele ihrer „Herzensanliegen“ einbringen: Die Feier des Gottesdienstes, den sie immer liebevoll und sorgfältig vorbereitete. Der Dienst am Nächsten, die Pflege der Gemeinschaft, die Begegnungen mit Menschen, die immer haltgebend, aufmunternd und stärkend waren. Für lange Zeit war sie ein prägendes Gesicht unserer Gemeinde und in ihrem Glaubenszeugnis und ihrem Gemeinschaftssinn ein Vorbild.

„Danke für die Gemeinschaft“ war ein Ausspruch, den man oft von ihr hörte. Tatsächlich: für eine gute Gemeinschaft war ihr nichts zu viel. Vor allem hat sie für ihre Familie und Verwandten, sowie Freunde und Bekannte gekocht und gebacken. Legendär war ihr offenes Haus am schmotzigen Donnerstag, wo sie mit Unterstützung der Familie viele Gäste bewirtete und mit ihnen zusammen feierte. Überhaupt waren Feste und Feiern ihre besondere Leidenschaft und geradezu Medizin besonders in schweren Zeiten, ganz besonders wenn viel gesungen wurde. Als sie im letzten Jahr schon schwer von ihrer Krankheit gezeichnet war, feierte sie ihren 80. Geburtstag, zwar im Rollstuhl aber mit großer Freude und blühte zu alter Form auf. Sie war über viele Jahre Mitglied im Gesangverein und Kirchenchor sowie im Beerdigungschor. In der Fasnet und bei vielen Festen sang sie mit Begeisterung in den Reihen des weiblichen Männerchores „Trockene Kehle“ und war viele Jahre Mitglied im Frauenbund.

Giselas Geigers Leben war geprägt von ihrem tiefen Glauben, ihrem untrüglichen Gespür für das Wesentliche aber auch den Erfahrungen mit ihrer angeschlagenen Gesundheit. Trotz ihrer Bodenständigkeit konnte sie die Fragen des Lebens mit einer großen Offenheit stellen. Sie gelangte oft zu Erkenntnissen, die von verblüffender Einfachheit aber nie vereinfachend waren. Kraft schöpfte sie stets aus dem Gebet und dem Bewusstsein, Teil eines größeren Ganzen zu sein – Teil ihrer großen Familie, ihrer Kirchengemeinde und ihrer Dorfgemeinschaft.

Auch wenn sie der Tod jetzt von einem langen und schmerzlichen körperlichen und geistigen Verfall erlöst hat - für uns, ihre Mitmenschen, ist ihr Tod ein großer Verlust. Wir werden ihre Sangeslust vermissen, die Treffsicherheit ihrer Kommentare, ihre Geradlinigkeit, ihren Pragmatismus und ihre selbstverständliche Freundlichkeit. Alles in allem: ihre herausragende menschliche Qualität.

Bei ihr trifft die Beschreibung "sie war ein besonderer "Mensch" wirklich zu. Nicht weil sie es darauf angelegt hätte, weil sie sich abheben oder hervorstechen wollte, sondern weil sie immer ganz und gar aus ihrem eigenen Gefühl, aus selber gewonnenen Erfahrungen und aus einem sehr persönlich gefärbten christlichen Glauben heraus gelebt hat.

Wir werden sie in liebevoller und dankbarer Erinnerung behalten, unsere Anteilnahme gilt der Familie.