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Im Stadtarchiv: Nachlass von Albert Schick

Albert Schick, 1965 Im Stadtarchiv der Universitätsstadt Tübingen ist seit Januar 2012 der Nachlass des Bühler Heimatforschers Albert Schick (1919-2010) zugänglich.

Die Ortsverwaltung Bühl hatte den Bestand geschenkt bekommen und ihn zur dauernden Aufbewahrung an das Stadtarchiv übergeben.

Die umfangreiche Materialsammlung zur Orts- und Pfarreigeschichte von Bühl besteht im Wesentlichen aus Notizen und Aufsätzen, Kopien von bedeutsamen Archivalien, Druckschriften und Presseartikeln. Das Bildmaterial besteht aus einigen Reproduktionen von alten Karten sowie Dias und Fotografien.

Die Materialsammlung wurde von Albert Schick zusammengetragen. Seit 1963 in Bühl wohnhaft, beschäftigte er sich in seinem Ruhestand rund 25 Jahre lang intensiv mit der Geschichte des Ortes. Er forschte im Landesarchiv Baden-Württemberg und in den Bühler Archiven, wo er zahlreiche Kopien und Reproduktionen herstellen ließ. Die Unterlagen nutzte er vor allem für seine Vorträge bei der Volkshochschule, wo er unter anderem über Sagen aus Bühl, das Schloss oder die früheren Ortsherren referierte.

1996 gab die evangelische Kirchengemeinde sein Heimatbüchlein „Bühl. Gesichter, Geschichten, Geschichte“ heraus. Beiträge verfasste Schick unter anderem für die Veröffentlichungen „100 Jahre St. Pankratius-Kirche Bühl 1902-2002“, „Einmarsch, Umsturz, Befreiung. Das Kriegsende 1945 im Kreis Tübingen (1995)“ und „Schönbuch, Neckar, enge Gassen. Ortspläne und Landkarten aus vier Jahrhunderten (1996)“.

Seit 1983 betätigte er sich auch als Chronist der katholischen Kirchengemeinde. Nach Abschluss der Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten liegt nun ein 19-seitiges Findbuch (PDF) vor, mit dessen Hilfe allen Interessierten der Einstieg in eigene Forschungen ermöglicht wird. Dieses ist auch unter www.tuebingen.de/stadtarchiv zu finden.